Service für Patienten

Informationen zu Corona

Viele Patienten sind verunsichert oder auch verängstigt, wenn es um das Thema Corona geht. Falls Sie Fragen oder Gesprächsbedarf haben, so scheuen Sie sich nicht, Kontakt mit entsprechenden Beratungsstellen aufzunehmen. Wir haben Ihnen hier einige Kontakte in der Region Siegerland zusammengefasst. Bitte beachten Sie, dass diese Liste nur eine Auswahl von Kontaktmöglichkeiten enthält:

 

Bitte verlassen Sie Ihre Wohnung nur, wenn es dringend notwendig ist.

Senioren zählen zu der Risikogruppe und haben ein erhöhtes Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken. Daher raten wir auch von Einkäufen ab. Bitte lassen Sie sich von anderen Personen unterstützen, die ein geringeres Risiko haben.

Ehrenamtliche Einkaufshilfen werden durch den Kreis Siegen-Wittgenstein und die Stadt Siegen koordiniert:

 

Masken zur Bedeckung von Mund und Nase

Häufig wird derzeit die Verwendung von Mund-Nasen-Masken diskutiert. Ein Mangel von medizinischem Mund-Nasen-Schutz führt derzeit dazu, dass Masken selbst hergestellt werden. Diese Masken können als Kleidungsstücke dazu beitragen, die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Tröpfchenauswurfs z.B. beim Husten zu reduzieren und das Bewusstsein für Abstandsregeln sowie  gesundheitsbezogenen achtsamen Umgang mit sich und anderen sichtbar zu unterstützen. 

Den besten Schutz vor einer potentiellen Virusübertragung bietet nach wie vor das konsequente Distanzieren von anderen Personen. Dennoch kann die physische Barriere, die das richtige Tragen einer selbst genähten Maske darstellt, eine gewisse Schutzfunktion vor größeren Tröpfchen und Mund- / Nasen-Schleimhautkontakt mit kontaminierten Händen bieten.

Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte:

https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html

 

 

Falls Sie Fragen haben, können Sie sich telefonisch zu unseren Bürozeiten an uns wenden:

Sie erreichen uns zu unseren Geschäftszeiten unter 0271 77017580

Arztsuche

Unter dem folgen­den Link finden Sie Ärzte der GRS in Ihrer Nähe:

Arztsuche >>

Medikamenten­beratung

Beim Medikamenten­check nimmt sich Ihr Arzt beson­ders viel Zeit für Sie! Ihr Haus­arzt analy­siert die Zusammen­stellung Ihrer Medi­kamente und koordi­niert die Medi­kation gemein­sam mit Ihren mit­behandeln­den Fach­ärzten. So wurde das Projekt „Poly­pharmazie“ in 2014 als beispiel­haftes Pro­jekt in die Landes­initia­tive „Gesun­des Land Nord­rhein-West­falen“ auf­genommen. Inzwischen wurde das Projekt konti­nu­ier­lich weiter­ent­wickelt: durch den Ein­satz einer Soft­ware soll die Arz­nei­mittel­therapie trans­parent und ziel­gerichtet erfolgen. Dabei profi­tieren Sie davon, dass sich unsere Haus­ärzte mit der Anwen­dung des digi­talen Arz­nei­mittel-Manage­ments (kurz AdAM) einen besseren Über­blick verschaffen.

Patienten in Pflege­heimen

Patienten in Pflege­heimen benö­tigen immer wieder inten­sive medizi­nische Betreu­ung. Haus- und Fach­ärzte sind stark in ihren Praxis­alltag einge­bunden und nicht immer erreich­bar, wenn Pflege­heime Hilfe für ihre Bewoh­ner benö­tigen. Dies führt zu un­nötigen Ein­weisungen ins Kranken­haus, was für die Patien­ten und ihre Ange­hörigen eine Belas­tung bedeutet.

Als Praxis­netz organi­sieren wir die Erreich­barkeit unserer Netz­ärzte mit verläss­lichen Ab­sprachen. Not­situatio­nen wollen wir über voraus­schauend-pro­aktives Han­deln durch regel­mäßige Haus- und Fach­arztvisiten mög­lichst ver­meiden. Dazu setzen wir auch eine ent­lastende Versorgungs­assistentin (EVA) ein, die die Arzt­praxen ent­lastet, Kommu­nikation zwischen Arzt und Pflege­personal stärkt und die Ver­sorgung mit allen Betei­ligten koordi­niert.

Entlastende Versorgungs­assistentin - EVA

Im Alter machen viele Men­schen die leid­volle Erfahr­ung, dass der Zugang zu medi­zinischen und sozialen Ange­boten durch körper­liche Beschwer­den und Erkran­kungen zunehmend erschwert wird. Insbeson­dere Pflege­bedürftige sind davon be­troffen. Unsere entlas­tenden Versorgungs­assisten­tinnen (EVAs) sind mit diesen Pro­blemen vertraut und unter­stützen. Im Vorder­grund steht dabei eine um­fassende Bera­tung, die in regel­mäßigen Haus­besuchen statt­finden kann. Bei Bedarf über­nehmen die EVAs Infor­mation und Beratung von Patien­ten und ihren Ange­hörigen sowie die Koordi­nation mit Haus- und Fach­ärzten, Pflege­diensten und sozialen Ange­boten.

Im Sieger­land setzen wir bereits seit 2015 auf das EVA-Konzept und ent­lasten die teil­nehmen­den Praxen insbeson­dere bei den Haus­besuchen. Seit 2018 wird die Tätig­keit der Versorgungs­koordi­nation der EVA durch das Pro­jekt RubiN geför­dert. Ziel ist es, die Tätig­keit der Koordi­nation auf die Ebene des Arzt­netzes zu stellen und in der Regel­versor­gung zu ver­ankern.

Wundpraxis

Viele Menschen leiden unter nicht heilen­den Wunden, die ihren All­tag zum Teil stark ein­schränken. Die Gesund­heits­region Sieger­land (GRS) ist ein Zusammen­schluss von Ärzten aus der Region und setzt sich unter anderem für eine bessere Versor­gung von chro­nischen Wunden ein. Nach­dem verschie­dene Unter­suchungs­verfahren und Behand­lungs­konzepte von unseren Ärzten genau unter die Lupe genommen wurden, haben wir im Praxis­netz unter der Leitung unseres Ärzt­lichen Leiters, Dr. med. Karl-Hermann Klein, eine einheit­liche Vor­gehens­weise ent­wickelt – selbst­verständ­lich zum Wohle der Patien­ten. In diesem Sinne wurden im ganzen Sieger­land speziali­sierte Wund­praxen gegrün­det, die sich an dem professio­nell erarbei­teten Kon­zept orien­tieren. Im Bereich der Heilung von chro­nischen Wunden können Patienten sich hier auf höchste Kom­petenz ver­lassen. Regel­mäßig treffen sich unsere Wund­ärzte im Qualitäts­zirkel und widmen sich speziell dieser Thematik.

Das Projekt „Chro­nische Wunde“ wurde in 2016 als beispiel­haftes Projekt in die Landes­initia­tive „Gesun­des Land Nord­rhein-West­falen“ aufge­nommen. Nach 2014 mit dem Poly­pharma­zie­projekt wurde damit ein weiteres Pro­jekt der Gesund­heits­region Sieger­land GbR (GRS) als vor­bild­lich für die Weiter­ent­wicklung des nord­rhein-west­fälischen Gesundheits­wesens bewertet.

Die folgen­den GRS-Praxen sind auf die Behand­lung von Wunden durch Ulcus cruris (UC) und das dia­betische Fuß­syndrom (DFS) spezia­lisiert:

Behand­lung des Ulcus cruris (UC):

  • PaF, Dres. Klein, Nölling, Sickel­mann, Chirur­gen, in Bur­bach
  • Christoph M. Feld, Chi­rurg, in Wei­denau
  • Falk Uhlig, Chirurg, in Geis­weid
  • Uwe David, Derma­tologe, in Siegen
  • Dr. med. Ehrhard Kraut­wald, All­gemein­mediziner, in Wei­denau
  • Dr. med. Henning Müller, Allgemein­mediziner, in Ruders­dorf


Behand­lung des dia­betischen Fuß­syndroms (DFS):

  • Dres. Baumann & Greiten, All­gemein­mediziner und Dia­beto­logen, in Wilns­dorf
  • Christoph M. Feld, Chirurg, in Wei­denau

Patienten­schulungen

Chronisch kranke Patien­ten, die ihre eigene Krank­heit gut kennen, fühlen sich lang­fristig besser. In Patienten­schulungen erhalten Sie viele wert­volle und nütz­liche Tipps, die den Um­gang mit Ihrer Krank­heit im All­tag erleich­tern können. Dazu trägt auch der Erfahrungs­austausch mit anderen Patien­ten bei. Außer­dem erler­nen Sie einfache Übungen, mit denen Sie Ihre Thera­pie selbständig fördern können. Wenn Sie gerne teil­nehmen möchten, wenden Sie sich bitte an Ihren Haus­arzt.

Elektro­nische Termin­vergabe

Sie benötigen dringend einen Fach­arzt­termin? Unsere Mitglieds­ärzte reser­vieren regel­mäßig ein Termin­kontin­gent, auf das andere Netz­ärzte der GRS über ein Online­system (Termin­pool) zugreifen können. So redu­zieren wir Ihre Warte­zeit in dringen­den Fällen.

Das bietet die GRS Patienten

Durch eine stärkere Kommu­nikation zwischen den Praxen werden Ab­läufe opti­miert.

Die Warte­zeiten auf Termine zu einer Weiter­behand­lung bei Fach­ärzten werden durch einen gemein­samen Termin­pool redu­ziert.

Patienten in Pflege­heimen oder zu Hause werden durch ent­lastende Ver­sorgungs­assisten­tinnen betreut.

Optimale Versorgung von chro­nischen Wun­den durch die Behand­lung in speziellen Wund­praxen vor Ort.

Kurz notiert

  • Ärztlicher Notdienst: Den ärztlichen Notdienst in nicht lebensbedrohlichen Notfällen erreichen Sie unter der bundesweiten Rufnummer 116 117.
  • Rettungsdienst: Den Rettungsdienst in lebensbedrohlichen Notfällen erreichen Sie unter der bundesweiten Rufnummer 112
  • Beschwerdestelle: Wir möchten, dass Sie mit uns und unseren Leistungen zufrieden sind! Sie haben Grund zur Beschwerde? Gerne nehmen wir Ihre Rückmeldung unter beschwerde@gesundheitsregion-siegerland.de entgegen.

Links mit interes­santen und ver­läss­lichen Infor­mationen rund um das Thema Gesund­heit

Patientinnen und Patien­ten haben viele Fragen. Was bedeutet diese Erkran­kung für mich? Welche Behand­lung kommt für mich in Frage? Welche Rechte habe ich als Patien­tin und Patient? Wie werden medi­zinische Leis­tungen abge­rechnet? Warum muss ich für manche Leis­tungen selber zahlen? Was kann ich von einer guten Arzt­praxis erwarten? Wo finde ich einen Arzt in meiner Nähe?

Mit unserem Service­angebot möchten wir dafür sorgen, dass Sie eine Ant­wort auf Ihre Fragen finden, auf die Sie sich ver­lassen können.

Patienteninfor­mationen >>

Kurz­informationen für Patienten - KiP >>

Unabhängige Patienten­beratung Deutsch­land >>

Sie haben Ange­hörige oder betreuen Men­schen, die an einer Demenz erkrankt sind? Ein Aufent­halt im Kranken­haus ist dann oft für die Betrof­fenen eine große Heraus­forderung, die sie sehr verun­sichern kann. Um die Zeit im Kranken­haus möglichst stress­arm zu gestal­ten, hilft Ihnen die Informations­broschüre und der Frage­bogen.

Gesund­heit.nrw beglei­tet und unter­stützt bei der Infor­mations­suche im Inter­net: Gemein­sam mit den vertrauens­würdigen Partnern des Landes­gesundheits­portals Gesundheit.nrw bietet Gesund­heit.nrw ein breites Informations-Netz­werk zu allen Fragen der Gesund­heit. Über das Portal finden Sie aktuelle und qualitäts­gesicherte Daten für die Suche nach geeig­neten Behandlungs­möglich­keiten und Ansprech­partnern im Gesundheits­wesen, ins­gesamt mehr als 100.000 Adres­sen und Informa­tionen zu aus­gewählten Erkran­kungen sowie rund um das Thema Präven­tion.

Gesund­heit in Nordrhein-West­falen >>

Mit der Patienten­beratung bieten Ärzte­kammer und Kassen­ärztliche Verei­nigung West­falen-Lippe objek­tive und kompe­tente Bera­tung rund um die gesund­heitliche Versor­gung in der Region - schnell, unbüro­kratisch und kosten­los. Rufen Sie an unter: 0251 929 9000 oder schreiben Sie uns eine E-Mail.
Patien­ten­beratung >>

Alles über Ärzte, Kuren, Vor­sorge erfahren Sie bei der Bürger­information der Kassen­ärztlichen Verei­nigung in Westfalen-Lippe.
Bürger­informa­tionen >>

Sie sind auf der Suche nach einer Selbst­hilfe­gruppe? Die Koordinations­stelle der Selbst­hilfegruppen im Kreis Siegen-Wittgen­stein hilft Ihnen gerne weiter.

Homepage der Selbst­hilfegruppe Asthma-Bronchitis Siegen mit Infor­mationen, Terminen und Adressen zum Thema:
Selbst­hilfe­informationen >>

Sie möchten sich vor Ort rund um das Thema Pflege beraten lassen? Diese Beratung erhalten Sie unab­hängig, vertrau­lich und kosten­los im Service­zentrum für soziale Bera­tung, Betreu­ung und Präven­tion:
Informations­blatt >>